Gesichtshaare entfernen: Auf natürliche Weise in nur 10 Minuten

Im Normalfall haben Frauen hormonbedingt eine geringer ausgeprägte Körperbehaarung als Männer. Für das geschlechtsspezifische Behaarungsmuster sorgen männliche Sexualhormone, sogenannte Androgene, die in geringen Mengen auch im weiblichen Körper vorkommen. Bei der Frau entwickeln sich im Laufe der Pubertät in den Achseln und im Schambereich, beim Mann zudem an Oberlippe, Wangen und Kinn sowie an der Brust aus einem zarten Flaum, der den gesamten Körper bedeckt, kräftige, pigmentierte Haare.

Manchmal jedoch existieren auch bei Frauen ein Behaarungsmuster, das eher einem männlichen gleicht. Das bedeutet, dass diejenigen Körperstellen stärker behaart sind als üblich, deren Behaarung unter dem Einfluss von Geschlechtshormonensteht. Dazu zählen vor allem das Gesicht, die Achseln, die Brüste, der Bauch und die Genitalregion. Wenn bei Frau an Oberlippe, Kinn oder Wangen sichtbare Haare sprießen, empfinden Betroffene sich oft unattraktiv.

Vor allem junge Frauen, häufig vom südländischen Typ sind hiervon betroffen. Meistens liegt in diesen Fällen jedoch eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel auf Androgene zugrunde. Aber auch in den Wechseljahren, wenn der Anteil weiblicher Sexualhormone sinkt, kann es zu einem vermehrten Haarwachstum kommen.

Da eine übermäßige Behaarung allerdings viele verschiedene Gründe, wie etwa eine verstärkte Wirkung der männlichen Sexualhormone im Gewebe, eine zu hohe Produktion von Testosteron in den Eierstöcken oder dem sogenannten Cushing Syndrom hat, aber auch in Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten oder einer Stoffwechselkrankheit stehen könnte, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache diagnostizieren zu lassen um gegebenenfalls ein ganzheitliches Behandlungskonzept festzulegen.

Obwohl von einem sogenannten Hirsutismus, also einem männlichen Verteilungsmuster der Langhaare lediglich 5-10% aller Frauen betroffen sind, so sind die Grenzen von einem Normalzustand zu einem Hirsutismus sehr fließend und oft subjektiv, lösen jedoch oft einen hohen Leidensdruck aus und werden nicht selten von anderen Krankheiten, wie Depressionen begleitet. Abhilfe, zumindest kurzfristig versprechen unzählige Kosmetische Produkte, sowie Behandlungskonzepte, die jedoch nicht für jeden anwendbar sind. So können einige Methoden die Haut nachhaltig schädigen oder aber sind sehr teuer.Auch interessant:  Was passiert wenn du deine Haare mit Coca-Cola wäscht

Auch die Einnahme von Medikamenten ist mit Nebenwirkungen verbunden und kann die Leber schädigen. Durch kosmetische Behandlungsmethoden lässt sich darüber hinaus in der Regel keine permanente Haarfreiheit erzielen, sondern lediglich ein dauerhafter Effekt, was bedeutet das die Wirkung allenfalls mehrere Haarzyklen anhält, bevor man die Behandlung auffrischen muss, was dann in der Regel mit weiteren Kosten, möglicherweise Schmerzen, oder aber Schädigungen der Haut verbunden ist.

Eine weitaus schonendere Behandlung zur Entfernung störender Gesichtsbehaarung kommt aus dem indischen Raum. Diese besteht aus natürlichen Heilmitteln und hat sich dort seit vielen Jahren etabliert, da sie nicht nur schnell durchzuführen, sondern vor allem sehr günstig ist und nicht weh tut. Das Rezept stellen wir euch heute vor!

Für die Behandlung unerwünschter Haare benötigst du:

  • 2 Teelöffel Kichererbsenmehl
  • ¼ Teelöffel Kurkuma Pulver
  • 3-4 Teelöffel unbehandelte Milch
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • 1 Teelöffel Kokosnussöl

Vermische alle Zutaten in einer Schale, bis sich daraus eine homogene, leicht dicke und cremige Paste ergibt. Diese trägst du auf dein Gesicht auf und passt auf, dass du die Augenpartie und die Augenbrauen aussparst. Nach etwa 10 Minuten ist die zuvor cremige Maße komplett getrocknet und kann durch sanftes reiben mit den Fingern entfernt werden. Anschließend wäscht du dein Gesicht mit lauwarmen Wasser und tupfst es ab. Bereits nach der ersten Behandlung sollten Ergebnisse sichtbar sein. Eine Anwendung wird allerdings nicht häufiger als 2 Mal die Woche empfohlen.

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