Pflaster wasserdurchlässig verfugen


Wasserdurchlässiger Pflasterfugenmörtel kann eingesetzt werden, wenn eine feste und belastbare Fläche entstehen soll, die aber möglichst unkrautfrei bleiben soll. Wir erklären, welche Praxistipps die Arbeit erleichtern und worauf bei der Verfugung zu achten ist.

Sand ist billig und lässt sich leicht in Fugen einkehren. Er wird bei Starkregen aber auch schnell herausgespült und bietet weder Unkrautschutz noch eine so hohe Stabilität wie eine mit Fugenmörtel gebundene Pflasterfläche.

Dabei wird das Pflaster fest in 6 bis 10 cm dicken Drainagemörtel verlegt, der wiederum auf einer mindestens 15 cm Schotterschicht aufgebracht wird. Anschließend verfugt man mit kunstharzgebundenem Pflasterfugenmörtel. Dadurch entsteht eine feste, belastbare Fläche, in der Unkraut und Ameisen wenig Chancen haben. Gleichzeitig wird die Fläche nicht versiegelt, sodass Sie das Pflaster wasserdurchlässig verfugen können. Zusätzlich zu den aufgelisteten Werkzeugen benötigen Sie noch einen Gummischieber.

 

Fugenmörtel: Wasserdurchlässig & unkrauthemmend

Kunstharzgebundene Fugenmörtel versprechen eine dauerhaft unkrautfreie Fläche und bleiben dabei trotzdem wasserdurchlässig. In der Galerie zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie die Neuverfugung einer alten Naturstein-Pflasterung gelingt.

Pflasterfugenmörtel wasserdurchlässig verfugen it nicht schwer – die Arbeitsschritte gelingen auch Heimwerker-Laien. Aber Sie sollten beachten, dass die wasserdurchlässige Verfugung schnell körperlich anstrengend werden kann: Denn ehe der Pflaster-Fugenmörtel auf die Natursteine gestreut werden kann, muss alter Grünbewuchs sorgfältig von der Pflasterfläche entfernt werden!

Praxistipp: Der Einsatz eines Hochdruckreinigers erleichtert die Reinigung der Fläche erheblich! Mit einem Gartenschlauch kann der gelöste Schmutz anschließend gründlich abgespült werden.

Quelle: selbst ist der Mann 8 / 2016