So weißt du deine Unterwäsche auf und hältst sie wie am ersten Tag

Pinkes Hemd? Graue Handtücher? Kommt weiße Wäsche mit Rotstich oder Grauschleicher aus der Waschmaschine, ist die Enttäuschung groß. Wir verraten, wie Sie Verfärbungen aus weißen Textilien waschen und vermeiden, dass sich weiße Wäsche verfärbt.

Weiße Wäsche verfärbt: Das Wichtigste im Überblick

  • Bunte Textilien, die während des Waschgangs ausbluten, verursachen Verfärbungen an weißen Kleidungsstücken. Für den typischen Grauschleier sind dagegen winzige Schmutzpartikel verantwortlich und nicht, wie man vermuten könnte, dunkle Wäschestücke.
  • Mit Hausmitteln wie Natron, Backpulver, Essig oder Zitronensäure lassen sich leichte Verfärbungen oft entfernen.
  • Bei hartnäckigen Farbflecken helfen Entfärber, die Bleichmittel enthalten. Allerdings ist Vorsicht angesagt, um die Textilien zu schonen.

Warum verfärbt sich weiße Wäsche?

Neue Textilien verlieren beim ersten Waschgang oft Farbe. Das passiert vor allem bei hohen Wassertemperaturen, manchmal aber schon bei 30 bis 40 Grad. Das Ergebnis sind bunte Schlieren, im schlimmsten Fall ist die weiße Wäsche rot oder grün verfärbt.

Was tun gegen verfärbte Wäsche?

Statt direkt aggressive Entfärber ins Spiel zu bringen, lohnt es sich, verfärbter Wäsche mit Hausmitteln wie Natron oder Backpulver an den Kragen zu gehen. Das funktioniert am besten, wenn die Wäsche nur leicht verfärbt ist und die Farbe noch nicht eingetrocknet ist.

Anleitung zum Entfärben weißer Wäsche

  1. Lösen Sie das Hausmittel Ihrer Wahl (Backpulver, Natron, Essig, Zitronensäure, Geschirrtabs/Mengenangabe siehe oben) mit circa 5 Litern heißem Wasser auf.
  2. Weichen Sie die verfärbten Textilien über Nacht in der Lösung ein. Am besten verschwinden Farbflecken, wenn die verfärbte Wäsche noch nass ist, da die Farbe beim Trocknen noch tiefer in die Fasern dringt.
  3. Füllen Sie anschließend die Wäsche ganz normal in die Trommel, ohne vorher zu spülen. Leichte Verfärbungen lassen sich so meist entfernen.

Weiße Wäsche verfärbt: Essig zum Bleichen benutzen?

Essig und Natron sind bekannte Hausmittel, die chemischen Weichspüler ersetzen und für anschmiegsame Textilien sorgen. Dafür können sie einzeln oder zusammen in das Weichspülerfach gegeben werden. Zum Bleichen reicht die Konzentration aber nicht aus, allenfalls werden die Farben – also auch das Weiß – mehr Strahlkraft erhalten. Wozu die Zugabe der Hausmittel in die Waschmaschine also sehr wohl sinnvoll ist: Das Beseitigen oder Vorbeugen von Grauschleiern in weißer Wäsche.

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